Über mich

Ich erblickte das Licht der Welt am 16. Juni 1965 in Greenwich, London. Meine Kindheit verbrachte ich größtenteils an der englischen Südküste nahe Brighton. Musik spielte stets eine große Rolle in meinem Leben. Meine Eltern sind sehr musikalisch, sie spielen beide Klavier, zudem ist mein Vater ein begnadeter Orgelspieler und das ohne auch nur eine einzige Note lesen zu können.
Seine große Plattensammlung hat mich musikalisch sehr geprägt. Dazu gehörten Künstler wie Jim Reeves, Slim Whitman, Otis Redding, The Seekers, Ray Charles, Tijuana Brass und John Denver um nur einen Bruchteil zu nennen.

Zum 10. Geburtstag bekam ich ein einfaches Transistorradio. Ich erinnere mich gern an die unzähligen Nächte die ich heimlich unter meiner Bettdecke verbracht habe und verrauschte Jazz-Sendungen, aus aller Welt, auf lange Welle gehört habe, bis ich einschlief.
Mit etwa 12 Jahren dudelten Buddy Holly’s Greatest Hits aus meinem Kassettenrecorder und etwa ein Jahr später knisterte meine erste Doppel LP von Abba vom Plattenspieler. Ich verbrachte etliche Stunden im Tante Emma Laden mit dem durchforsten ausgemusterter Jukebox Platten, auf der Suche nach Schätzen.
Als Jugendlicher habe ich mit dem Austragen von Zeitungen, vor und nach der Schule, mein Taschengeld verdient. Das meiste davon gab ich für die Musik aus.
In der Schule erlernte ich das Spielen verschiedener Blasinstrumente, wofür ich sogar das Grade 3 Royal Society of Music Zertifikat erhielt.
Nachdem ich die Schule beendet hatte, besuchte ich die Kunsthochschule in Worthing. Allerdings stellte ich nach 8 Monaten fest, dass mir das Studieren nicht liegt und brach das Studium ab. Danach habe ich eine Weile gejobbt, bis ich 1981 zum British Army Air Corps ging, was mich letztendlich nach Deutschland führte.

Während meiner Zeit als Soldat, etwa 1985, habe ich angefangen Gitarre zu lernen. Anfangs auf einer geliehenen zwölfsaitigen Gitarre, die allerdings nur mit sechs Saiten bespannt war. Tips bekam ich von Coporal Ken McCredie, einem „Air-Gunner“ aus Südafrika. Man war ich neidisch auf die Leichtigkeit mit der er spielte. Als ich gemerkt habe, dass ich weitermachen möchte habe ich mir meine erste eigene Gitarre, eine Ibanez, gekauft. Sie war jahrelang meine ständige Begleitung, bis sie eines Tages kaputt ging. Noch heute liegt sie bei mir Zuhause und wartet darauf restauriert zu werden.

Die Bühne betrat ich erstmals 1998. Das war im Wild Geese in Hildesheim. Ich spielte Gitarre und sang die Zweitstimme als Teil eines Duos mit meinem Freund Collin Oakley.
Wir nannten uns „King’s Oak“. Dieser Name entstand aus unseren Nachnamen.

Ab 2001 blieb die Musik, aus Zeitmangel, erstmal auf der Strecke. In dieser Zeit habe ich mich, nach erfolgreich bestandener Maler- und Lackierermeister und Farb- und Lacktechnikerprüfung, als Airbrushkünstler selbstständig gemacht. Aber keine zwei Jahre später fing es wieder an in meinen Fingern zu jucken und es zog mich erneut auf die Bühne. Diesmal allerdings als Solokünstler.
Heutzutage spiele ich in sämtlichen Irish Pubs der Region und auf Veranstaltungen jeglicher Art. Das reicht von Lesungen oder Hochzeiten über Geburtstags- und Weihnachtsfeiern, bis hin zu Großveranstaltungen.

2014 habe ich zum ersten Mal eine im Studio produzierte CD auf den Markt gebracht. Eine Live CD ist ebenfalls in Planung.

Ich fühle mich gesegnet Talente bekommen zu haben, die es mir ermöglichen meinen Lebensunterhalt zu finanzieren und anderen Menschen eine Freude zu bereiten.

 

Jez King

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